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Ausbildungen für den Rettungsdienst

Allgemeines

Bild: Jörg F. Müller / DRK

Wir werden oft gefragt wie man bei uns eine Ausbildung für den Rettungsdienst machen kann. Als Jugendrotkreuz bieten wir das nicht an, sondern konzentrieren uns auf die Qualifizierung für den Schulsanitätsdienst. Im Frankfurter Roten Kreuz kann man die Ausbildungen als Rettungssanitäter*in und Notfallsanitäter*in machen und dann damit tätig werden.

Rettungssanitäter*in

Diese Ausbildung qualifiziert für folgende Tätigkeiten:

  • Rettungswagen zu fahren und Notfallsanitäter*innen assistieren,
  • Krankentransporte durchführen,
  • im Sanitätsdienst bei Veranstaltungen Erste Hilfe leisten,
  • im medizinischen Katastrophenschutz mitwirken.

Drei Monate musst Du für die Ausbildung als Rettungssanitäter*in investieren. Anschließend kannst Du hauptamtlich (Rettungsdienst, Krankentransport) oder ehrenamtlich (Sanitätsdienst, Katastrophenschutz) tätig werden. Trotz der kurzen Ausbildungszeit ist die Bezahlung für die hauptamtlichen Tätigkeit ohne Berufsausbildung überdurchschnittlich gut, daher ist das ein beliebter Job für z.B. Studierende.

Die ehrenamtliche Tätigkeit im Sanitätsdienst bei Veranstaltungen bietet gerade in Frankfurt viele spannende Einsätze. Das Frankfurter Rote Kreuz betreut zum Beispiel einige Großveranstaltungen wie den IRONMAN, den Frankfurt-Marathon und die Heimspiele der Eintracht Frankfurt. Zusätzlich dazu kannst Du auch im medizinischen Katastrophenschutz helfen, der sich mit der Vorbereitung auf Situationen mit vielen verletzten Menschen beschäftigt.

Es gibt folgende Möglichkeiten, Rettungssanitäter*in zu werden:

  1. Du meldest Dich direkt zu den Lehrgängen an unserer Rettungsdienstschule an. Daran kannst Du als Externe*r ohne weitere Verpflichtungen und Einbindung in die Organisation teilnehmen. Die Kursgebühren von ca. 1500 Euro bezahlst Du selbst. Für Eilige ist das der beste Weg.
  2. Über die Volunta bewirbst Du Dich um ein Freiwilliges Soziales Jahr, um das FSJ im Rettungsdienst. Zunächst machst Du die Ausbildung, anschließend wirkst Du im Rettungsdienst mit.
  3. Du engagierst Dich bei einem DRK-Ortsverein im Sanitätsdienst. Das kannst Du bei einer Bereitschaft oder auch einer Wasserwacht-Gruppe machen. Die Mitgliedschaft ist beitragsfrei, und Ortsvereine finanzieren ihren aktiven Mitgliedern die notwendigen Ausbildungen.
  4. Zum staatlichen Katastrophenschutz in Frankfurt gehört eine Medizinische Task Force, die teilweise vom Frankfurter Roten Kreuz gestellt wird. Für diesen Zweck werden auch Rettungssanitäter*innen ausgebildet, staatlich finanziert. Dazu musst Du auch aktives Mitglied eines DRK-Ortsvereins sein.

Für weitere Informationen und Beratung zu den ehrenamtlichen Tätigkeiten wendest Du Dich an die Kreisbereitschaftsleitung.

Notfallsanitäter*in

Bild: Christian Butt / picture alliance / dpa

Anders als Rettungssanitäter*in ist Notfallsanitäter*in ein vollwertiger, dreijähriger Ausbildungsberuf, für die Du daher einen Schulabschluss (Realschule) benötigst. Notfallsanitäter*innen haben die medizinische Verantwortung auf einem Rettungswagen, arbeiten in Notaufnahmen von Krankenhäusern und sie assistieren auf dem Notarzt-Einsatzfahrzeug. Aufgrund des wachsenden Bedarfs ist das ein Mangelberuf, daher wirst Du mit dieser Ausbildung ganz sicher eine - für einen Ausbildungsberuf - gut bezahlte Stelle zu finden.

Wenn Du Notfallsanitäter*in werden möchtest, dann bewirbst Du Dich um eine Ausbildungsstelle und macht dann drei Jahre lang eine Lehre, also eine abwechselnd betriebliche und schulische Ausbildung. Wir empfehlen Dir eine Berufsberatung.

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