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Hygieneplan

Stand: 1. März 2021


Allgemeines

Dieser Hygieneplan soll die Ausbreitung von SARS-CoV-2 (Coronavirus) durch Veranstaltungen des Jugendrotkreuz Frankfurt verhindern. Die Maßnahmen hängen vom Format der Veranstaltung (z.B. Gruppentreffen, Workshop, Ferienfreizeit; siehe Bildungskonzept), vom Thema der Veranstaltung und von dem Alter der Teilnehmer*innen ab. Die pädagogische Anpassung für die jeweilige Teilnehmergruppe ist die Aufgabe der für eine Veranstaltungen zuständigen Leitungskräfte (z.B. Gruppenleiter*innen, Teamer*innen, Ausbilder*innen). Bei Veranstaltungen in Schulen gehen die Regelungen des Hygieneplans für Schulen des Landes Hessen vor.


Gruppentreffen

Persönliche Hygiene

Bei allen Veranstaltungen wird in angemessener und altersgerechter Weise an die wichtigsten Prinzipien des Hygiene-Verhaltens erinnert. Dabei stehen die Händehygiene und die Husten- und Nies-Etikette im Vordergrund. Zu Beginn einer Veranstaltung wird an die für das Format spezifischen Hygieneregeln erinnert.

Teilnehmer*innen mit Krankheitszeichen (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinns, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) dürfen an einer Veranstaltung nicht teilnehmen. Wenn trotzdem eine betroffene Person zu einer Veranstaltung erscheint, dann ist sie räumlich zu isolieren, muss einen Mund-Nase-Schutz anlegen und ist unter Wahrung der Aufsichtspflicht nach Hause zu schicken.

Die Teilnahme von Personen, bei denen im Falle einer Infektion das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs der COVID-19-Krankheit zu erwarten ist (siehe aktuelle Information des RKI), ist auf geeignete Weise (Ausschreibung, Information) zu verhindern. Erwachsene sind an ihre Eigenverantwortung zu erinnern.

Beim Eintreffen am Veranstaltungsort haben sich ausnahmslos alle Teilnehmer*innen die Hände mit Seife gründlich zu waschen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Toiletten nur einzeln betreten werden und Abstand gewahrt bleibt. Wenn ein Händewaschen nicht möglich sein sollte, dann muss ersatzweise eine Händedesinfektion vorgenommen werden.

In Innenräumen ist ein Abstand von ca. 1,50 Metern zwischen allen Teilnehmer*innen einzuhalten und ein medizinischer Mund-Nase-Schutz (mindestens vom Typ OP-Maske) zu tragen. Alltagsmasken dürfen nicht getragen werden. Für jede Verstaltung sind ausreichend Einweg-Masken vorzuhalten und bei Bedarf großzügig auszugeben.

Bei Aktivitäten im Außenbereich kann die Pflicht zum Tragen einer Maske auf Abstände bis zu 0,75 Meter reduziert werden, wenn es einen gut spürbaren Wind gibt, keine großen Gruppen zusammenstehen oder Verordnungen von Stadt oder Land das Tragen einer Maske vorschreiben. Das Tragen einer Maske ist bei Wahrung des Mindestabstands nicht verpflichtend, kann aber freiwillig getragen werden. Es ist darauf zu achten, dass kein Gruppenzwang entsteht, keine Maske zu tragen.

Ärztliche Atteste zur Maskenbefreiung werden nicht anerkannt. Diese Personen dürfen an Präsenzveranstaltungen des Jugendrotkreuz Frankfurt nur teilnehmen, wenn sie wie alle anderen Teilnehmer*innen eine Maske tragen.

Räumliche Hygiene

Bei der Auswahl und Gestaltung eines Veranstaltungsortes wird darauf geachtet, dass der Mindestabstand für die geplante Höchstzahl an Teilnehmer*innen eingehalten werden kann. Bei Räumen sind dafür insbesondere die Größe und die Ausstattung maßgeblich.

Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ist spätestens nach einer Stunde fünf Minuten lang quer oder stoßartig zu lüften oder auf andere Weise ein entsprechender Luftaustausch zu erzielen. Eine Kipplüftung ist nicht ausreichend.

Alle benutzten Oberflächen eines Raumes (zum Beispiel Tische) werden am Ende einer Veranstaltung feucht und mit Seife abgewischt. Eine Flächendesinfektion ist nicht erforderlich.

Hygiene im Sanitärbereich

Die Toilettenräume sind vor Beginn einer Veranstaltung daraufhin zu überprüfen, ob ausreichend Flüssigseife und Einmalhandtücher vorhanden sind. Die Benutzung von Seifenstücken und mehrfach verwendbaren Handtüchern ist untersagt.

In einem Toilettenraum darf sich immer nur eine Person aufhalten. Das ist durch einen Toilettenpass oder eine andere geeignete Methode zu erreichen. Davon abgesehen darf der Toilettenbesuch nicht eingeschränkt werden, wie zum Beispiel nur in Pausen gestattet sein.

Bei Verschmutzungen mit Fäkalien, Blut oder Erbrochenem ist nach Entfernung der Kontamination eine prophylaktische Scheuer-Wisch-Desinfektion mit einem mit Desinfektionsmittel getränkten Einmaltuch erforderlich. Dabei sind Schutzhandschuhe und Mundschutz zu tragen.


Erste-Hilfe-Kurse

Allgemeines

Es gelten die obigen Regeln für Gruppentreffen. Darüber hinaus werden die "Empfehlungen zur Durchführung von Bildungskonzepten der praxisorientierten Ersten Hilfe während der Corona-Pandemie" der Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe vom 7. Mai 2020 vollständig und unverändert umgesetzt. Das betrifft insbesondere die "Risikoadaptierte Durchführung von Einzelmaßnahmen".

Modifizierte Teilnahmebescheinigung

Wenn der*die verantwortliche Ausbilder*in den Eindruck hat, dass bei einem Grundkurs aufgrund der Einschränkungen und des Verhaltens der Teilnehmer*innen die Lernziele überwiegend nicht erreicht wurden, dann wird die Teilnahmebescheinigung so angepasst, dass sie nicht als extern anerkannter Rotkreuzkurs Erste Hilfe gilt.


Zeltfreizeit

Persönliche Hygiene

Die Teamer*innen beschäftigen sich im Vorfeld mit Infektionswegen und wie die Wahrscheinlichkeit von Infektionen speziell bei der Zeltfreizeit reduziert wird. Zum Beginn der Veranstaltung und bei geeigneten Gelegenheiten während der Veranstaltung werden die Teilnehmer*innen an die wichtigsten Prinzipien des Hygiene-Verhaltens erinnert. Dabei stehen die Händehygiene und die Husten- und Nies-Etikette im Vordergrund.

Teilnehmer*innen mit Krankheitszeichen (z.B. Fieber, trockenem Husten, Atemprobleme, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinns, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) dürfen an der Veranstaltung nicht teilnehmen. Wenn trotzdem eine betroffene Person zur Veranstaltung erscheint, dann ist sie räumlich zu isolieren, muss einen Mund-Nase-Schutz anlegen und ist unter Wahrung der Aufsichtspflicht nach Hause zu schicken bzw. bringen. Die Veranstaltungsleitung und die JRK-Kreisleitung entscheiden das Vorgehen für den konkreten Fall, einschließlich der Involvierung des örtlichen Gesundheitsamts.

Alle Teilnehmer*innen und Teamer*innen werden angehalten, regelmäßig ihre Hände zu waschen. Die Teamer*innen nehmen dabei eine Vorbildfunktion ein und haben sich entsprechend zu verhalten.

Räumliche Hygiene

Es werden feste Gruppen in einer Größe von bis zehn Personen gebildet. In diesen Gruppen werden gemeinsam die Mahlzeiten eingenommen, und sie übernachten in demselben Großzelt. Die Gruppenzusammensetzung wird dokumentiert. Innerhalb einer Gruppe gilt ein aufmerksames Hygieneverhalten.

Zu anderen Gruppen oder Personen außerhalb der Gruppe sind 1,50 Meter Abstand zu halten. Wenn Aktivitäten eine Unterschreitung erfordern, dann ist ein Mund-Nase-Schutz anzulegen. Die Teilnehmer*innen müssen jeweils zwei eigene Stoffmasken mitbringen, und es werden zusätzlich ausreichend Einweg-Masken vorgehalten und bei Bedarf großzügig auszugeben. Bei Aktivitäten im Außenbereich kann das Tragen einer Maske auf Abstände bis 0,75 Meter reduziert werden, wenn es einen gut spürbaren Wind gibt und keine großen Gruppen zusammenstehen.

Bei der Zubereitung von Speisen sind immer Maske oder Visier zu tragen. Das gilt auch für das Betreten des Küchenbereichs, das strikt auf die dort tätigen Personen eingeschränkt wird. Jede Person benutzt ihr persönlich zugewiesenes Geschirr und Besteck, das sie selbst spült und mit einem eigenen Geschirrtuch abtrocknet.

Das Tragen einer Maske ist bei Wahrung des Mindestabstands nicht verpflichtend. Eine Maske kann aber freiwillig getragen werden. Es ist darauf zu achten, dass kein Gruppenzwang entsteht, keine Maske zu tragen.

Zur Aufbereitung der Stoffmasken wird ein Dampfbügel-Service angeboten.

Hygiene im Sanitärbereich

Im Zeltlager werden leicht zugängliche Möglichkeiten zum Händewaschen geschaffen. Dazu werden Seifenspender mit Flüssigseife eingesetzt.

In den sanitären Einrichtungen muss ein Abstand von 1,5 Metern stets eingehalten werden. Die Räume werden kontinuierlich durchlüftet. Zum Abtrocknen darf nur ein persönliches Handtuch verwendet werden.

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