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Blaulicht-Tag am 14. April 2018

Rettungshunde

Ein Rettungshund kann über eine Leiter laufen. Gar nicht so einfach für ihn, denn er sieht ja seine Hinterpfoten dabei nicht. - Bild: Marco Weber / JRK Sachsenhausen

Unsere Aktion startete mit drei DRK-Rettungshunden aus Offenbach. Ein Rettungshund und sein*e Hundeführer*in bilden immer ein Team. Die drei Teams erklärten den Kindern die Aufgaben einer Rettungshundestaffel und die dazu benötigte Ausbildung und Ausrüstung. Dann zeigten sie, was die Hunde alles können, z.B. über eine Leiter laufen, Menschen finden und dann "verbellen". Sehr beeindruckend! Es gab auch ausreichend Gelegenheit, die Hunde kennenzulernen und zu streicheln. Jeder Hund hat eine ganz eigene Persönlichkeit, das merkte man schnell. Auch das spielt ein Rolle im Einsatz.

Mittagessen - Gesund und frisch gekocht

Bella war unsere Chefköchin. - Bild: Marco Weber / JRK Sachsenhausen

Das Mittagessen haben wir selbst gekocht, mit frischen Zutaten. Bei unseren Aktionen achten wir, soweit es die Umstände erlauben, auf eine gesunde Ernährung. Deshalb gibt es keine Soft Drinks, sondern typischerweise Mineralwasser, Apfelschorle und Säfte. Außerdem haben wir bei unseren Veranstaltungen immer Obst. Selbstverständlich achten wir auch auf die typischen Ernährungsbesonderheiten. Das Essen schmeckte allen Beteiligten ganz ausgezeichnet.

Wunden schminken und verbinden

Keine echten Wunden - aber echte Verbände. - Bild: Isabell Völker / JRK Sachsenhausen

Nachmittags machten die Kinder einen Stationenlauf. Dabei konnten sie das Schminken von Wunden kennenlernen. Notfalldarstellung heißt dieses Aufgabenfeld im Jugendrotkreuz. Das macht nicht nur Spaß, sondern hat auch eine wichtige Funktion für das Rote Kreuz: Realistische Übungsmöglichkeiten. Wie man eine Wunde verbindet, konnte an einer weiteren Station geübt werden. Für kleine Wunden reicht ein Pflaster, für größere Wunden braucht es einen Verband. Und vielleicht auch einen Notruf. Erste Hilfe gehört natürlich auch zu unserem Bildungsprogramm.

Rettungswagen und Funkgeräte

Wann hat man schon mal die Gelegenheit, so ein Fahrzeug aus der Nähe und von innen zu betrachten? - Bild: Marco Weber / JRK Sachsenhausen

An der nächsten Stationen konnte ein Krankentransportwagen aus dem Katastrophenschutz genau angeschaut und auch ausprobiert werden. Ein ganz anderes Gefühl, nur zuzusehen oder auf der Trage zu liegen! Ganz schön viel medizinisches Material hat so ein Fahrzeug dabei. Im Einsatz müssen sich die Helfer*innen miteinander koordinieren, auch wenn sie weit voneinander entfernt sind. Dazu gibt es den Digitalfunk. Das konnten sich die Kinder ebenfalls anschauen - und staunen, welche moderne Technik das Rote Kreuz für Einsätze vorhält.

Herz-Lungen-Wiederbelebung

Wiederbelebung ist einfach und rettet Menschenleben. - Bild: Isabell Völker / JRK Sachsenhausen

Wenn ein Mensch nicht mehr atmet, dann ist das die Maßnahme, mit der Ersthelfer*innen das Leben retten können. Darum ist es wichtig, früh damit anzufangen. Dazu machen wir auch Aktionen in Schulen wie den Tag der Reanimation. Die Kinder konnten an Phantomen ausprobieren wie es ist, wenn man auf einen Menschen drückt und ihn beatmet. Und dabei haben sie gemerkt wie einfach es ist, wenn man sich nur traut.

Frag den Doc!

Dr. Michael Sroka im Interview mit den Kindern - Bild: Marco Weber / JRK Sachsenhausen

Ein echter Notarzt - und im Roten Kreuz dabei, seit er ein Kind war: Zum Abschluss beantwortet Dr. Michael Sroka alle Fragen, die die Kinder immer schon einen Notarzt fragen wollten. Er ist nicht nur Notarzt, Facharzt und Flughafenarzt, sondern auch unser Kreisverbandsarzt.

Damit schloss die gelungene Veranstaltung ab. Die Kinder haben in den sechs Stunden viele Eindrücke mitgenommen. Sie haben einen guten Einblick bekommen, was das Jugendrotkreuz und das Rote Kreuz machen.

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